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Samstag 09.05.2026 - 06:00 Uhr, der Waldbrand-Zug der Innviertel-Einheit macht sich auf den Weg zu einer besonderen Übung. In der Kolonne wurden die 3 Züge inklusive Kommando- und Versorgungszug in den Bezirk Kirchdorf, genauer in den Ort Steyerling, verlegt. Ein herausforderndes Übungsszenario auf knapp 1600 Höhenmeter wartete dort auf die knapp 130 Einsatzkräfte des Bezirks.
Bei Ankunft im Bezirk Kirchdorf und dem Erhalt des Einsatzbefehls, machten sich die 25 Fahrzeuge - darunter auch das GLF Wildenau und das Kommandofahrzeug Wildenau, auf zum Einsatzort auf 1600 Höhenmeter.
Das Übungsszenario: Ein Brand einer bewaldeten Hangfläche. Die Herausforderung stellte vor allem die Wasserversorgung der Einsatzkräfte dar. Die Tankfahrzeuge transportieren per Pendelverkehr das Wasser auf den Berg. Dort wurden die Tanks (1 Stk. 10.000 l und 1 Stk. 3.000 l) befüllt, und die Wasserversorgung mittels Pumpen übernommen. Zeitgleich zum Aufbau der Wasserversorgung rüstete sich die Mannschaft mit der Spezialausrüstung (Löschrucksack, Feuerpatschen, Gorgui..) zur Brandbekämpfung.
Beeindruckende Szenen spielten sich rund um die Mannschaft des Waldbrand-Zuges aus. Hubschrauber des ÖAMTC und der Polizei, die Mannschaft und Wasser transportierten. Auch das Österreichische Bundesheer war Teil der großangelegten Übung. Eine Pilatus Porter wurde zur Luftraumbeobachtung und Koordination angefordert und unterstützte die Einsatzleitung aus der Luft.
4 Spezialflugzeuge führten Löscharbeiten aus der Luft durch.
Bedauerlicherweise musste die Übung aufgrund einer aufziehender Gewitter- und Sturmfront musste die Übung vorzeitig um 11:30 abgebrochen werden. Die Sicherheit aller Einsatzkräfte wurde selbstverständlich in den Vordergrund gestellt!
Wir bedanken uns für die Ausarbeitung der Übung und vor allem für die Einladung zur Teilnahme sehr herzlich bei dem Bezirksstab Kirchdorf, sowie bei HBI d.F. Vegetationsbrand Harald Rachlinger!
Text: HBM d.F. Andrea Karrer
Fotos: © Gerald B. & FF Wildenau